"NOVECENTO" VON ALESSANDRO BARICCO

Eine Reise in die Welt der Imagination, der Posie und der Musik - das ist die berührend-geheimnisvolle Geschichte vom begnadeten Ozeanpianisten Novecento, erzählt von seinem Freund, dem Jazz-Trompeter Tim Tooney.

Ein letztes Mal begegnen sie einander im Maschinenraum der ausgemusterten Virginian", dem Schiff, das Novecento sein Leben lang nie verlassen hat, auf dem er geboren, in dessen Ballsaal er als Baby in einer Pappschachtel ausgesetzt, bei dessen Fahrten zwischen Europa und Amerika er zum großen Pianisten wurde, die Reisenden aller Klassen durch die Magie seiner Musik verzaubernd.

In Novecento - Die Legende vom Ozeanpianisten“, erzählt der italienische Bestseller Autor Alessandro Baricco eine außergewöhnliche Biografie – poetisch und skurril zugleich.
 
Regie: Thomas Ulrich
Es spielt: Hendrik Vogt

Eine Koproduktion der Wuppertaler Bühnen und der Acting Accomplices 2013.
 

PREMIERE

17.03.2013 im Kleinen Schauspielhaus der Wuppertaler Bühnen.

PRESSE

Eine Stunde und zwanzig Minuten allein auf der Bühne, als Kulisse ein Klavier, der dazugehörige Hocker, ein Bartisch und ein Sakko zum Wechseln. Reicht das aus, um das Publikum im Kleinen Schauspielhaus zu fesseln? Unbedingt, wenn der Schauspieler Hendrik Vogt heißt, der sich der Regie von Thomas Ulrich anvertraut, und der Text stimmt. Das ist bei „Novecento“ aus der Feder des italienischen Autors Alessandro Baricco keine Frage. […]

Regisseur Thomas Ulrich setzt auf Spannung, dass man es förmlich knistern hört. Brüche zwingen zum Umdenken, fokussieren immer wieder auf Text und Spiel. Ulrich kennt seinen Darsteller, lässt ihm Freiraum und führt ihn doch am roten Faden durch den Abend. [...]

Du bist nicht wirklich aufgeschmissen, solange du noch eine gute Geschichte hast und jemanden, dem du sie erzählen kannst“, eine Aussage, die Baricco seinem Protagonisten Novecento in den Mund legt. Und diese Geschichte ist gut, gerade für die Bühne. [...] „Novecento“ ist eine One-Man-Show, die man sich nicht entgehen lassen sollte!"

(Wuppertaler Rundschau 03/13)


[...] Ein feinfühlig erzählender Darsteller, sein perfektes Timing und ein gebanntes Publikum: Vom Start weg entpuppt sich „Novecento“ als ein fesselndes Solo-Stück. [...] Regisseur Thomas Ulrich arbeitet mit schlichten, aber eindrucksvollen Bildern – und vertraut auf die Kraft der Vorstellung, die Hendrik Vogt in den Augen, Ohren und Herzen seiner Zuhörer aktiviert."

(Westdeutsche Zeitung Wuppertal 03/13)